2. Quartalsbericht der Kämmerei im Marktgemeinderat vorgelegt
 
Triftern. Noch nicht recht aussagekräftig sei der 2. Quartalsbericht über den Vollzug des Haushaltsplanes 2017 sagte Kämmerer Egon Harböck bei dessen Vorlage in der Sitzung des Marktgemeinderates. Bezogen auf den Gesamthaushalt von 13.455 Mio Euro würden die Einnahmen und Ausgaben zur Jahreshälfte jeweils bei rund 30 Prozent, also bei etwas mehr als vier Millionen Euro liegen.
Die Gemeindekasse habe über einen Istbestand von lediglich 29.000 Euro verfügt. Ein anderes Bild ergäbe sich Harböck zufolge, wenn die Einkommens- und Umsatzsteuerbeteiligung für das 2. Vierteljahr eingerechnet wäre. Dieser kräftige Einnahmeposten von über 600.000 Euro sei allerdings erst Ende Juli ausbezahlt worden.
Erfreuliches konnte der Kämmerer von der Entwicklung der Gewerbesteuer berichten. Diese, im Etat mit 900.000 Euro angesetzt, verzeichne bereits ein Plus von fast 573.000 Euro. Ob dies bis zum Jahresende gehalten werden könne, bleibe abzuwarten. Ein Anhalten dieser Tendenz wäre indes einer positiven Abwicklung des Haushaltsplanes recht dienlich, insbesondere auch deswegen, weil für die Beseitigung der Hochwasserschäden noch über 450.000 Euro Zuwendungen des Freistaates Bayern ausstehen würden. Wann diese Restzahlung erfolge sei nicht bekannt. Diese habe eine Rückfrage bei der Regierung von Niederbayern ergeben, so Harböck.
Positiv für das Haushaltsgebaren seien auch die Einnahmen bei der Grundsteuer, die mit einem Plus von 8.000 Euro gegenüber dem Planansatz von 350.000 Euro bereits eingegangen sei. Dies sei von Vorteil in Bezug darauf, dass die Gemeindekasse beständig „flüssig“ sei. Monatlich müsse sie beispielsweise 178.000 Euro Kreisumlage an den Landkreis überweisen, rund 140.000 Euro für Lohnkosten sowie ca. 152.000 Euro für den sächlichen Verwaltungs- und Betriebsaufwand aufbringen, berichtete Harböck.
Der Marktgemeinderat nahm den Stand der Mittelbewirtschaftung zur Jahreshälfte ohne Feststellungen zu treffen, einstimmig zur Kenntnis. Vorausgehend hatte sich Eva Lirsch noch über den Stand des Vorhabens „Treppenabgang am Pausenplatz der Lenberger-Volksschule“ erkundigt. Die mit 27.000 Euro im Haushaltsplan angesetzte Maßnahme befinde sich derzeit im Planungsstadium, antwortete der Kämmerer.                 
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