Danke-Fest der Familie Dullinger, Anzenkirchen, für Hochwasserhelfer
 
Anzenkirchen. Als „Mutmacher für einen Neuanfang nach der Hochwasserkatastrophe vom 1. Juni 2016“ wurden Lore und Manfred Dullinger (4. und 5. von rechts) in einem PNP-Bericht zum Jahreswechsel vorgestellt. Wohnhaus und Nebengebäude des an der Fischerstraße wohnhaften Ehepaares hatten die Altbachfluten beträchtliche Schäden zugefügt, die im Wesentlichen schon nach einem halben Jahr beseitigt waren. Möglich gemacht worden war dies durch zahlreiche Helfer, die bereits am Tag und in der Zeit danach kräftig angepackt hatten. Dafür wollten sie diesen und all jenen, die in welcher Form auch immer Hilfestellungen leisteten, Danke sagen. Sie taten dies bei einem Fest mit kulinarischen Köstlichkeiten in ihrem Stüberl und der umgestalteten Garage. Über 60 Helferinnen und Helfer hatten Lore und Manfred Dullinger dazu eingeladen. Darunter waren auch zwei Gruppen, die in der nahegelegenen Einsatzzentrale an der Hobernbrücke in Sachen Verpflegung für alle Geschädigten und Hilfskräfte überaus engagiert tätig waren. Zum einen waren dies Mitglieder des Vereins „Umino“ aus Ortenburg (drei davon rechts im Bild), zum andern ein Helferkreis aus Ampfing/Mühldorf (4. bis 8.von links). Mit Mazen Haian (3. von links) dankten die Dullingers stellvertretend sieben damals in der örtlichen Asylbewerberunterkunft wohnhaften syrischen Flüchtlingen, die bei den Instandsetzungsarbeiten in ihrem Hause tüchtig Hand angelegt hatten. Zu Gast beim Dankeschön-Fest waren auch Mitglieder der Vorstandschaft des Vereins Bürgerhilfe „Ein Dorf hilft“ sowie Josef Mittermaier und Michael Seidl (von links) vom Beratungsteam der BRK-Fluthilfe.
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Foto: Reiter