Keine Nachbesserung bei Brunnenbauzuschuss für TSV Anzenkirchen
 
Triftern. Für einen Brunnen, den der TSV Anzenkirchen für die Bewässerung seiner beiden Sportplätze mit Kosten von knapp 12.000 Euro Kosten bohren will, hatte der Marktgemeinderat in der August-Sitzung den obligatorischen Vereinszuschuss von 15 Prozent, maximal 1250,00 Euro bewilligt. Bei dieser Förderhöhe bleibt es auch.
Der Zuschussbetrag  hätte sich nämlich erhöhen können, wenn die von Josef Bachl in der vorangegangenen Sitzung gestellte Frage zu dem von ihm vermuteten Ergebnis geführt hätte. Diese bezog sich auf einen Vergleich mit der Sportanlage des TSV Triftern, dessen Bewässerungskosten voll vom Markt übernommen werden. Bachl wollte wissen wie hoch dieser Aufwand sei, der von Kämmerer Egon Harböck aber in der Sitzung nicht beziffert werden konnte. Dazu hatte Bachl angefügt, dass er nicht verstehen könne, weshalb der TSV Anzenkirchen hierfür selbst aufkommen müsse.
Beschlussmäßig wurde zu dieser Anfrage festgelegt, dass über den Antrag des TSV Anzenkirchen neu zu befinden sei, wenn ein Vergleich mit der Bewässerung des Sportplatzes des TSV Triftern einen großen Unterschied ergeben sollte. Ein solcher sei nicht der Fall, so  der Kämmerer in der aktuellen Sitzung. Der durchschnittliche Verbrauch belaufe sich auf 562 Kubikmeter/Jahr. Bei der derzeitigen Verbrauchsgebühr von 1,95 Euro zzgl. Mehrwertsteuer errechne sich ein Betrag von rund 1.300 Euro, der dem TSV Triftern nicht in Rechnung gestellt werde. Der Marktgemeinderat nahm diese Mitteilung ohne Beschlussfassung zur Kenntnis.

                                                                                                                                   - er