Bürgermeister-Dank bei der Jahresrückschau 2017
 
Triftern. Das zu Ende gehende Jahr ließ Bürgermeister Walter Czech in der letzten Sitzung des Marktgemeinderates in komprimierter Form Revue passieren. Mit einer Reihe von Maßnahmen sei der Markt wieder vorangebracht worden. Allen, die hierzu ihren Beitraggeleistet hätten, gelte es bei dieser Gelegenheit zu danken.
Einiges sei im Jahr nach der Hochwasserkatastrophe insbesondere auf dem Sektor Straßen- und Brückenbau geschehen. So sei die Sanierung von beschädigten Ortsstraßen im Nahbereich des Altbaches in Triftern weitgehend abgeschlossen. Fertiggestellt sei die Erneuerung von Stegen im Ortsbereich Triftern sowie der Brücke bei Oberplaika. Diese Vorhaben seien nur mit enormer Unterstützung des Freistaates Bayern machbar gewesen. Hierfür ging ein besonderer Dank des Bürgermeisters an die Regierung von Niederbayern sowie an die Abgeordneten für deren Unterstützung.
Zum Thema gehörig stellte Czech auch die beabsichtigten Hochwasserschutzmaßnahmen heraus. Mit einem einstimmigen Beschluss des Marktgemeinderates sei in der Oktober-sitzung die vom Wasserwirtschaftsamt Deggendorf europaweit auszuschreibende  Pla-nung auf den Weg gebracht worden. In die Zukunft geblickt meinte er, dass die bauliche Realisierung der vorgesehenen Abflussverbesserungen und Rückhalteeinrichtungen am
Altbach wohl mehr als ein Jahrzehnt dauern würde.
Erwähnung in der Bilanz des Bürgermeisters fand auch die Umsetzung der vom Marktgemeinderat getroffenen Entscheidungen über die Erweiterung des Wasserleitungsnetzes  in den Bereichen Gschaid/Wiesing/Reitzimg und Bärnsham/Haag/Garham. Auch der Breitbandausbau komme gut voran, nicht zuletzt auch wegen der hohen staatlichen Finanzhilfen.
Recht positiv könne man nach vorne schauen, was die Ausweisung von Wohnbaugebieten anbelange. Sowohl in Triftern als auch in Anzenkirchen und Neukirchen habe man Bauland erwerben können und auch die jeweiligen Bauleitplanverfahren einleiten können. Dies sei auch bei dem künftigen Gewerbegebiet Triftern-Furth der Fall.
 
Abschließend sprach der Rathauschef auch noch die im Frühjahr erfolgte Unterbringung von Asylbewerbern am Unteren Markt an. Mit Unterstützung des Integrationsbeauftragten und des Helferkreises hätten auftretende Probleme weitgehend klein gehalten werden können. Besonderes Lob zollte er den Kindertagesstätten und der Lenberger Volksschule. Dort würden viele Schwierigkeiten erkannt und abgefangen.
                                                                                                                              - er