Änderung bei der Altbach-Fischwasserpacht
 
Triftern. Bis Ende 2020 laufen noch die vom Markt verpachteten drei Abschnitte des Altbach-Fischwassers. Bei einem davon war Walter Mayer aus Triftern der Pächter. Durch dessen Tod im November vergangenen Jahres kam nun in der Sitzung des Marktgemeinderates  das Thema Unterverpachtung auf die Tagesordnung.
Geschäftsleiter Siegfried Schmied erläuterte dazu eingangs die rechtlichen, im Fischereipachtvertrag geregelten Bestimmungen. Neben der Kündigung des Pachtverhältnisses durch die Erben sei auch die Möglichkeit der Unterverpachtung für die restliche Pachtzeit gegeben. Letzteres könne hier zum Tragen kommen, nachdem sich Stephan Seidl aus Triftern bereit erklärt habe, das Fischwasser für diesen Zeitraum zu pachten und alle anfallenden Pflichten einschl. der Pachtzahlung zu übernehmen.
Wie Schmied weiter berichtete, habe sich Stephan Seidel bereits während der Erkrankung von Walter Mayer auf dessen Ersuchen hin um das Gewässer gekümmert, einschließlich des Fischbesatzes auf seine Kosten. Ein weiteres Kriterium für die Übertragung der Befischung an Seidel sei, dass auch die Erbengemeinschaft dieser sofortigen Unterverpachtung zustimmen würde. Bürgermeister Walter Czech fügte hier ein, dass der Bruder des Verstorbenen in einem Gespräch mit ihm die nötige Einverständniserklärung abgeben werde.
Damit diese Unterverpachtung vollzogen werden könne, muss auch der Markt als Verpächter seine Einwilligung geben. Adolf Stapfer sagte dazu, vor der in diesem Sinne ergangenen Abstimmung, dass Seidel schon eine ansprechende Vorleistung erbracht habe, der zu folge die Weiterführung des Pachtverhältnisses mit ihm voll gerechtfertigt sei.
Es betrifft dies den 2,3 km langen Streckenabschnitt des Altbachs zwischen den Gemarkungsgrenzen Voglarn/Triftern und Triftern/Lengsham.
Von Geschäftsleiter Schmied wurde noch mitgeteilt, dass der Angelsportverein Triftern bei einem vorausgegangenen Gespräch im Rathaus gegen die Unterverpachtung Einspruch erhoben habe. Dies und auch die dabei vereinsseitig aufgestellte Forderung nach einer Neuverpachtung habe sich jedoch erledigt. Maßgeblich dafür sei gewesen, dass bei einer Ausschreibung des Fischwassers auch Ortsfremde zum Zuge kommen könnten
- er