Gemeindewerke verkauften in 2017 mehr Wasser
 
Triftern. Mit  rund 165.000 Kubikmeter Wasser wurde im vergangenen Jahr aus den Tiefbrunnen der Gemeindewerke (GWT) im Kauflandener Wald um über 4.000 Kubikmeter mehr gefördert als 2016. Demgegenüber stieg die verkaufte Menge (136.000 Kubikmeter) um über 5.000 Kubikmeter an.
Dies geht aus der Wasserversorgungs-Statistik 2017 hervor, die dem Werkausschuss in seiner jüngsten Sitzung vorgelegt wurde. Demnach hat die geförderte Wassermenge nach dem Rückgang im Jahre 2016 mit rund 165.000 Kubikmetern ziemlich genau wieder die gleiche Menge wie zuletzt in 2015 erreicht. Bei der verkauften Menge hat sich hingegen seit 2015 (mit 128.000 Kubikmetern) ein Anstieg auf nunmehr fast 136.000 Kubikmeter eingestellt. Positiv scheint in der Bilanz 2017 auch ein leichter Rückgang der Verluste bzw. des Eigenverbrauchs auf.  Mit 29.400 Kubikmetern wurde eine Minderung von über 1.000 Kubikmetern gegenüber 2016 registriert. Bezogen auf 2015 sind die Verluste sogar um fast 8.000 Kubikmeter zurückgegangen.
Nicht nur die zum GWT-Gebiet gehörenden 3.624 Einwohner im Ort Triftern und den Gemeindeteilen Neukirchen, Lengsham, Voglarn und Wiesing werden zentral versorgt, sondern noch weitere 1.189 Einwohner im Gemeindeteil Anzenkirchen. Dieser erhält sein Trinkwasser vom Zweckverband Wasserversorgung Rottal aus dessen Anlage in Egglham. Insgesamt 4.813 Einwohner des Marktes Triftern sind damit „am Netz“, was einem Anschlussgrad von 88,7 Prozent entspricht. 
Und auch dies geht aus der GWT-Statistik 2017 hervor: Im Durchschnitt hat jeder Einwohner ca. 37 Kubikmeter/ Jahr Wasser verbraucht, was einem täglichen Verbrauch von 101 Litern entspricht. Mit diesen Zahlen, die gegenüber 2016 gleichgeblieben sind, liegt der Markt weiterhin deutlich unter dem Durchschnitts-Wasserverbrauch mit 129 Litern in Bayern und 121 Litern in Deutschland.
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