Viel Fremdwasser in den GWT-Kläranlagen in 2017
 
Triftern. Nahezu 499.000 Kubikmeter Abwasser wurden 2017 in den drei Kläranlagen Triftern, Anzenkirchen und Voglarn der Gemeindewerke (GWT) behandelt. Wie aus deren Jahresstatistik hervorgeht, lag der Fremdwasseranteil  mit 215.000 Kubikmeter (43,08 Prozent) wieder in der Größenordnung der vergangenen Jahre.
Der dem Werkausschuss in der jüngsten Sitzung vorgelegten AbwasserentsorgungsBilanz zufolge, stellte sich gegenüber 2016 bei der behandelten Abwassermenge ein Rückgang um fast 40.000 Kubikmeter ein, auf knapp 499.000 Kubikmeter.
Mehr als 331.000 Kubikmeter hatte das 1995 in Betrieb gegangene Klärwerk Triftern in Unterplaika zu verarbeiten, in das seit 2010 auch das Abwasser aus dem Bereich Neukirchen fließt. 201.000 Kubikmeter davon waren Schmutzwasser, so dass sich ein Fremdwasseranteil von 39 Prozent ergibt. 3.127 Einwohner sind an die Kläranlage angeschlossen.
In der 1978 erstellten und 2002 umgebauten Kläranlage Anzenkirchen wurden in 2017 nicht ganz 163.000 Kubikmeter Abwasser behandelt. 81.000 Kubikmeter davon waren Schmutzwasser. Auf etwas mehr als die Hälfte belief sich somit der Anteil des Fremdwas
sers. Angeschlossen sind 1.115 Einwohner.
Nur 75 Anschlussnehmer hat die 1988 gebaute Kläranlage Voglarn, bei der es seitens der GWT Bestrebungen hinsichtlich deren Auflassung gibt (die PNP berichtete). Der dortige Klärteich hatte 2017 einen Abwasserdurchfluss von über 4.600 Kubikmeter, bei einem Fremdwasseranteil von über 54 Prozent.
Gemeindeweit sind 4.317 Einwohner an die GWT-Abwasserentsorgung angeschlossen, was einem Anschlussgrad von 80,2 Prozent entspricht.
                                                                                                               -  er