Über 4,5 Mio Euro im Vermögenshaushalt 2018 eingeplant
 
Triftern. In der Größenordnung von 4,5 Mio Euro, um rund 80.000 Euro höher als 2017, liegt heuer der Vermögenshaushalt des Marktes. Der Marktgemeinderat beschloss diesen in seiner jüngsten Sitzung und legte ihn als Bestandteil des Etats 2018 fest, der Mitte April verabschiedet wird.
Dies ist dann gewissermaßen nur noch Formsache, nachdem im Zuge des seit langem praktizierten gestaffelten Aufstellungsverfahrens bereits der Verwaltungshaushalt unter Dach und Fach ist. Zu dem Zahlenwerk des Vermögenshaushaltes, das dem Gremium mit der Sitzungseinladung zugegangen war, gab Kämmerer Egon Harböck einleitend einen gerafften Überblick zu den wesentlichen Eckdaten.
So sei vorgesehen den exakt mit 4.591.720,00 Euro in Einnahmen und Ausgaben abschließenden Etatbereich ohne Kreditaufnahme abzuwickeln. Neben den schon avisierten staatlichen Zuwendungen sei dies mit einer hohen Zuführung aus dem Vermögenshaushalt zu schaffen. 906.070,00 Euro könnten heuer laut Plan erwirtschaftet werden. Schließlich brauche man Harböck zufolge noch eine Entnahme aus der Rücklage in Höhe von 601.850,00 Euro.
In dem 4,5 Mio – Investitionspaket macht die Beseitigung von Hochwasserschäden mit 1,3 Mio Euro den Löwenanteil aus. Ein kräftiger Posten – mit 900.000,00 Euro – ist auch wieder die Fortsetzung der Breitbanderschließung. Für die Sanierung der Gewässer III. Ordnung  sind 800.000 Euro angesetzt. Für verschiedene Straßenbauvorhaben sind 704.000.00 Euro eingeplant, für Brückenerneuerungen 110.000,00 Euro und für die Erschließung von Siedlungsgebieten 340.000,00 Euro.
Der einstimmigen Genehmigung des Vermögenshaushaltes ließ der Marktgemeinderat auch eine solche für den Finanzplan und das Investitionsprogramm der Jahre 2017 – 2021 folgen. Resultierend aus der in der vergangenen Sitzung beschlossenen Projektliste <Orientierung 2002.plus>  flossen hier die für diesen Zeitraum festgelegten Maßnahmen ein.
 
Über 2,5 Mio Euro sollen dabei für Straßen- und Brückenbauten aufgewendet werden, ca. 1,2 Mio Euro für Fahrzeug- und Gerätebeschaffungen sowie 527.000,00 Euro für Grunderwerb. Jährlich würden, wie Kämmerer Harböck ausführte, 300.000,00 Euro für die Planungskosten der Hochwasserschutzmaßnahmen im gesamten Gemeindegebiet in Ansatz gebracht. Dazu fügte er an, dass deren bauliche Umsetzung wohl erst ab 2020 erfolgen werde und diese den Markt vor eine große Herausforderung stellen werde.
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