Noch keine Entscheidung wegen Einbahnstraße bei der Volksschule
 
Triftern. Das Dauerbrenner-Thema Schulwegsicherheit beschäftigt in den verschiedensten Facetten beständig die gemeindlichen Gremien. Jetzt hatte sich der Schul- und Kindergartenausschuss mit einem Antrag des Elternbeirats der Lenberger Grund- und Mittelschule zu befassen. Eine Entscheidung über die darin gewünschte Einbahnregelung in der Schulstraße wurde noch nicht getroffen.
Bei der Gegenstimme von Dr. Rudolf Schwetlik sprachen sich die übrigen acht Gremiumsmitglieder dafür aus, erst den im November vergangenen Jahres vom Marktgemeinderat beschlossenen Bau des Treppenabganges am Pausenhof abzuwarten. Dann könne man die Lage im Umfeld der Schule nach den dann eintretenden Gegebenheiten bewerten.
In dem vom Vorsitzenden des Elternbeirates, Stefan Sintke, unterzeichneten Schreiben an den Markt, weist er darauf hin, dass die momentane Situation recht angespannt sei. Dies liege daran, weil viele Eltern ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen und auch wieder abholen würden und dies parallel zu den Schulbussen. Dadurch entstehe ein Durcheinander indem weitere Eltern Angst bekämen, dass ihre Kinder von Autofahrern übersehen würden.
„Wir denken die Einbahnstraße muss her“ ist in Konsequenz die Schlussfolgerung des Elternbeirates. Damit zusammenhängend wird von diesem vorgeschlagen, dass die Einbahnregelung in der Schulstraße nicht von oben nach unten, sondern umgekehrt festgelegt werden solle. Durch diese Straßenführung, abzweigend vom Oberen Markt bei der Trattoria, würde der Verkehr nochmals verlangsamt werden.
Eine weitere Anregung im Elternbeiratsschreiben zielt darauf ab, den Bereich zwischen dem unteren Eingang der Sporthalle und der Zufahrt zum Pausenhof als einbahnige Spielstraße auszuführen. Dies würde ein Höchstmaß an Sicherheit für die Schulkinder bedeuten.
 
Zur Verkehrssicherheit der Kinder würde nach Ansicht des Elternbeirates auch helfen Zebrastreifen anzulegen. Gedacht sei hier vor allem an den sehr übersichtlichen Bereich des Oberen Marktes. Kinder würden hier oftmals die Straße überqueren, ohne die möglichen Gefahren richt einzuschätzen. Schließlich wird noch an den Markt appelliert sich mit den Busunternehmen in Verbindung zu setzen. Dabei solle erwirkt werden, dass auch die kleinen Busse die Schule von oben herab anfahren und nicht von unten: „Das dürfte von den Busfahren durchaus verlangt werden“ so der Elternbeirat.
All die in dem Schreiben angesprochenen Punkte führten im Ausschuss zu einer längeren Diskussion. Vor- und Nachteile wurden gegeneinander abgewogen, Gefahrenverursacher ausgemacht und auf den Standpunkt der Polizei verwiesen. Letztlich kam es aber zu keinen Entscheidungen, sondern lediglich zu dem  vorerwähnten Vertagungsbeschluss.
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