Kämmerei legt 1. Quartalsbericht für den Haushalt 2018 vor
 
Triftern. Der 1. Quartalsbericht über den Vollzug des Haushaltsplanes 2018 sei noch nicht besonders aussagekräftig, sagte Kämmerer Egon Harböck bei dessen Vorlage in der Sitzung des Marktgemeinderates. In den ersten drei Monaten der Mittelbewirtschaftung würden die Einnahmen im Verwaltungshaushalt deutlich den Ausgaben hinterherhinken.
Dies begründe sich zum einen aus der noch fehlenden Auszahlung der Beteiligung an der Einkommens- und Umsatzsteuer in der Größenordnung von rund 600.000 Euro.
Durch die Verwendung der Rücklagen könne diese Phase überbrückt und die Aufnahme eines Kassenkredites vermieden werden. Zum Ende des 1. Quartals habe sich bei dem in der Sitzung verabschiedeten Gesamthaushalt von 13.117 Mio Euro (wir berichteten) bei den Einnahmen ein Stand von 1.279  Mio Euro ergeben. Die Ausgaben beliefen sich hingegen auf 1.769 Mio Euro. Man habe also ein kräftiges Minus von 490.000Euro verbuchen müssen
Erfreuliches konnte der Kämmerer von der Entwicklung der Gewerbesteuer berichten. Diese, im Etat mit 1.000.000 Euro angesetzt, verzeichne bereits ein Plus von rund 303.000 Euro. Ob dies bis zum Jahresende gehalten werden könne, bleibe abzuwarten. Ein Anhalten dieser Tendenz wäre indes einer positiven Abwicklung des Haushaltsplanes recht dienlich, so Egon Harböck.
Zu dem vom Marktgemeinderat einstimmig zur Kenntnis genommenen 1. Quartalsbericht gab es keine Wortmeldungen.
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