Blumenwiese an der Neukirchner Straße in Triftern vom GBV angelegt
 
Triftern. Die durch den Abbruch des ehemaligen Klarl-Anwesens am Äußeren Gries parallel zur Neukirchner Straße (St 2324) entstandene Freifläche wird nun eine Blumenwiese. Auf eine Anregung seines früheren 2. Vorsitzenden Josef Pichlmeier hin ist hier der Gartenbauverein (GBV) initiativ geworden.
Für das rund 300 Quadratmeter große Areal hat der Verein ohne Aufhebens vom Grundstückseigentümer, dem Staatlichen Bauamt Passau, die beantragte Zustimmung zu dieser Gestaltungsmaßnahme erhalten. Thomas Apfel von der Servicestelle in Pfarrkirchen hatte in einem Gespräch mit GBV-Vorsitzender Elisabeth Reiter die Anlegung der Blumenwiese begrüßt und diese im Einmündungsbereich der St. 2342 in die St. 2112 bei der Harlanderkurve als eine Bereicherung für das Ortsbild bezeichnet.
Ursprünglich hatten die GBV-Verantwortlichen auch die Einbeziehung der angrenzenden Freifläche, die im Eigentum des MarktesTriftern steht, vorgesehen. Auf seinen entsprechenden Antrag hin hatte der GBV zwar aus dem Rathaus ein „Ja“ zur Blumenwiese erhalten, allerdings mit einigen Bedingungen. Mit diesen ging man aber in der Vorstandschaft nicht konform und beschränkte deshalb die Verschönerungsaktion auf das auflagenfreie Grundstück des Freistaates Bayern. Auf diesem wurden nun die vorbereitenden Arbeiten durchgeführt. Ein Dutzend GBV-Mitglieder waren am Werk.
Angesät wurde eine Samenmischung mit nachhaltiger Wirkung, die der Verein kostenlos vom Landschaftspflegeverband Rottal-Inn erhalten hat. Jetzt hofft man beim GBV auf reiche Blütenvielfalt, die allerdings erst im Laufe der nächsten Jahre  an dieser exponierten Stelle zu einem echten Blickfang und auch zu einem reichhaltigen Nahrungsangebot für Insekten werden dürfte.
  • er
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Der erste Schritt ist getan. Mitglieder des Gartenbauvereins legten an der Neukirchner Straße eine Blumenwiese an. Jetzt ist ein bisschen Geduld gefragt, bis dieses Areal zu einem Blickfang wird.                                                                            Foto: Broda