2. Quartalsbericht 2018 der Kämmerei im Marktgemeinderat vorgelegt
 
Triftern. Noch nicht voll aussagekräftig sei der 2. Quartalsbericht über den Vollzug des Haushaltsplanes 2018 sagte Kämmerer Egon Harböck bei dessen Vorlage in der Sitzung des Marktgemeinderates. Bezogen auf den Gesamthaushalt von 13.117 Mio Euro würden die Einnahmen und Ausgaben zur Jahreshälfte jeweils bei rund 40 Prozent, also bei etwas mehr als fünf Millionen Euro liegen
Man sei insoweit „im Plan“. Ein anderes Bild ergäbe sich Harböck zufolge, wenn die Einkommens-und Umsatzsteuerbeteiligung für das 2. Vierteljahr eingerechnet wäre. Dieser kräftige Einnahmeposten von über 600.000 Euro werde allerdings erst Ende Juli ausbezahlt.
Erfreuliches konnte der Kämmerer neuerlich von der Entwicklung der Gewerbesteuer berichten. Diese, im Etat mit einer Million Euro angesetzt, verzeichne bereits ein Plus von 414.000 Euro. Ob dies bis zum Jahresende gehalten werden könne, bleibe abzuwarten. Ein Anhalten dieser Tendenz wäre indes einer positiven Abwicklung des Haushaltsplanes recht dienlich, vor allem deswegen, weil man damit eingetretene Kostensteigerungen bei verschiedenen Baumaßnahmen (Erschließung Gewerbegebiet Furth, Neubau Haselbachbrücke) abfangen könnte.
Positiv für das Haushaltsgebaren seien auch die Einnahmen bei der Grundsteuer, die mit einem Plus von 27.000 Euro gegenüber dem Planansatz von 355.000 Euro bereits eingegangen sei. Dies sei von Vorteil in Bezug darauf, dass die Gemeindekasse beständig „flüssig“ sei. Monatlich müsse sie beispielsweise 183.000 Euro Kreisumlage an den Landkreis überweisen, rund 140.000 Euro für Lohnkosten sowie ca. 172.000 Euro für den sächlichen Verwaltungs- und Betriebsaufwand aufbringen, berichtete Harböck.
Der Marktgemeinderat nahm den Stand der Mittelbewirtschaftung zur Jahreshälfte, ohne Feststellungen zu treffen, einstimmig zur Kenntnis.
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