Entscheidung wegen Vereinsheim TSV Anzenkirchen am 7. August
 

Triftern. „Die schwierige Suche nach einem Kompromiss“ hatte die PNP den Bericht über die Marktgemeinderatssitzung vom 20. März dieses Jahres getitelt, als die auf der Tagesordnung gestandene Abstimmung über die Kostenbeteiligung des Marktes am Neubau bzw. der Generalsanierung des Vereinsheims des TSV Anzenkirchen vertagt wurde. Jetzt ist diese Entscheidung für die letzte Sitzung vor der Sommerpause, am Dienstag, 7. August, terminiert.
Auf der Suche nach einem Kompromiss soll nun eine Planung für das 45 Jahre alte Gebäude angestellt werden, in der die Kosten getrennt in Hochwasserschadenbeseitigung und Hausertüchtigung ermittelt werden sollen. Stefan Graml, der schon zusammen mit dem TSV-Bauausschuss die zwei Varianten Neubau und Generalsanierung entwickelt hat, soll nun diese Planungsarbeiten rechtzeitig bis zum vorgenannten Termin erledigen.
Wie Geschäftsleiter Siegfried Schmied in der jüngsten Sitzung dazu mitteilte, sei der Auftrag Ende Juni auf Grund vorhergehender Gespräche mit der Vorstandschaft des TSV Anzenkirchen erteilt worden. Auch werde seitens des Marktes noch mit der Regierung von Niederbayern die Zuschusssituation geklärt. Genau 149.900 Euro seien von dieser für die Beseitigung der am 1. Juni 2016 im Vereinsheim eingetretenen Hochwasserschäden bewilligt worden. Ob diese Finanzhilfe als Pauschalbetrag verwendet werden könne sei eine der Fragen.
Wenn alles klar gehe, so Schmied weiter, könne mit den Sanierungsarbeiten im Frühjahr 2019 begonnen werden. Bis Ende nächsten Jahres müsse man dann baulich fertig sein, weil zu diesem Zeitpunkt der Förderzeitraum ablaufe. Der als „Zwischenbericht“ bezeichnete Tagesordnungspunkt wurde nach diesen Informationen ohne Wortmeldungen aus dem Gremium und ohne Beschlussfassung abgehakt.
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