Minibagger-Ausschreibung in der Kritik
 
Triftern. Einstimmigkeit herrschte im Marktgemeinderat bei der Entscheidung über die Beschaffung eines Minibaggers für den Bauhof. Für 64.670 Euro ging der Auftrag an die Firma Beutlhauser, Passau. Kritische Anmerkungen setzte es vorausgehend jedoch von einigen Mitgliedern an der von der Verwaltung durchgeführten Ausschreibung.
Dies lag daran, weil nur zwei Angebote vorlagen. 3. Bürgermeister Andreas Resch zeigte sich hierüber verwundert und Hermann Ertl wollte wissen, ob auch andere Lieferanten gefragt worden seien. Christian Zinsberger merkte dazu an, dass ihm ein weiterer Anbieter bekannt sei. Dessen Angebot sei aber wegen angeblich verspäteter Abgabe nicht mehr zugelassen worden.
Bürgermeister Walter Czech reagierte verärgert über diese Äußerungen. Die von der Bauhofleitung angewandte Methode mit dem Test von drei Baggern habe zu diesem Ergebnis geführt. Die Bauhofmitarbeiter wären mit dem zur Beschaffung vorgesehenen Minibagger zufrieden. Wenn hierzu allerdings im Gremium kein Einverständnis bestehe, sollte man die Angelegenheit zurückstellen. Soweit kam es dann nicht, wobei 2. Bürgermeister Karl Altmann noch zur Klarstellung anfügte: „Es geht hier um die Methodik der Ausschreibung und nicht um das Produkt“.
Dieses, ein Kompaktbagger des Herstellers Kubota ersetzt im Bauhof den bisherigen, 21 Jahre alten Minibagger. Das Neugerät ist mit einem schwenkbaren Armsystem sowie zusätzlich mit zwei verschiedenen Tieflöffel und einem Grabenräumlöffel ausgestattet.
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