Kombiklasse 1/2 an der Lenberger-Grundschule abgewendet und Situation 2018/19 an den Kindertagesstätten
 
Triftern. Eine für das Schuljahr 2018/19 im Raum stehende Kombinationsklasse der Jahrgangsstufen 1 und 2 an der Lenberger-Grundschule ist abgewendet worden. Dies wurde in der Sitzung des Schul- und Kindergartenausschusses von Rektorin Margot Auer mitgeteilt.
Sie hob dabei hervor, dass der engagierte gemeinsame Einsatz von Schulleitung, Elternbeirat und Markt dieses erfreuliche Ergebnis herbeigeführt habe. Vorgetragen wurde von ihr weiters, dass derzeit 19 Lehrkräfte an der Grund-und Mittelschule unterrichten würden. Sechs davon seien zu Beginn des Schuljahre neu an die Schule gekommen, während vier Mitglieder des Kollegiums an andere Schulorte versetzt worden seien.
Angesprochen wurden von Rektorin Auer und ihrer Stellvertreterin Renate Ammer u.a. auch das Thema „Digitales Klassenzimmer“. Ihrer Meinung nach führe daran kein Weg vorbei, die Schülerinnen und Schüler für die sich stetig wandelnden Anfordeungen der digitalen Welt fit zu machen. Dem vorausgehend müssten aber auch die Grundlagen wie Lesen und Schreiben erlernt werden.
Auf der Tagesordnung der Ausschussitzung standen auch Informationen der Leitungen der beiden Kindergärten. Von Ulrike Hofbauer erfuhren die Mitglieder, dass die Freifrau Fleissner von Wostrowitz - Kindertagesstätte Anzenkirchen ab Januar eine weitere Erzieherin benötigen würde. Die Stellenbesetzung sei jedoch im Hinblick auf den Fachkräftemangel auf diesem Sektor schwierig.
51 Kinder, davon ein Kind mit erhöhtem Förderbedarf, würden die in der Trägerschaft des Marktes stehende Einrichtung in 2018/19 besuchen. Hinzu kämen acht Krippenkinder, deren Zahl sich ab Januar voraussichtlich noch um vier erhöhen werde. Die Mittags-betreuung werde Hofbauer zufolge von 10 bis 16 Kindern in Anspruch genommen.
Im Haus für Kinder St. Stephan in Triftern seien dies durchschnittlich vierzig Kinder berichtete Christine Springs, die seit diesem Kindergartenjahr dessen Leiterin ist. Auch sie sprach die Problematik der Besetzung neuer Stellen an.
Erschwerend komme hinzu, dass sich die Personalsituation oft kurzfristig ändere. In der belegungsmäßig ausgelasteten Kindertagesstätte müssten derzeit 15 Kinder mit Migrationshintergrund, davon neun mit erhöhtem Förderbedarf, betreut werden.
- er