3. Quartalsbericht: Haushalt 2018 mit relativ positiver Entwicklung
 
Triftern. Etwas mehr als zur Hälfte, sowohl bei den Einnahmen als auch den Ausgaben, ist der Haushaltsplan 2018 des Marktes bis Ende September abgewickelt worden. Die wichtigsten Zahlen über die Etatentwicklung in diesem Zeitraum erhielt der Marktgemeinderat jetzt mit dem von der Kämmerei vorgelegten 3. Quartalsbericht.
Fachdienstleiter Egon Harböck sagte dazu in der Sitzung, dass sich der Etat dieses Jahres relativ positiv entwickeln werde. Vorrangig liege dies an dem hohen Aufkommen der Gewerbesteuer. Aktuell verzeichne man einen Sollstand von fast 1,5 Mio Euro, was ein Plus von rund 50 Prozent gegenüber dem Haushaltsansatz sei. Er hoffe, dass diese Tendenz auch bis zum Jahresende anhalte. Weitere Mehreinahmen würden sich, dem Kämmerer zufolge, auch bei der Grundsteuer mit fast 30.000 Euro einstellen. Schließlich würde auch die mit 2,6 Mio Euro angesetzte Einkommenssteuerbeteiligung eine Mehrung bringen. Bedingt durch die „hervorragende wirtschaftliche Lage“ würden voraussichtlich 100.000 Euro mehr in die Gemeindekasse fließen.
All dies bewirke, so Harböck weiter, dass der Haushaltsausgleich 2018 gesichert sei. Falls sich dies doch noch anders gestalten würde, wäre als Reserve immer noch eine zusätzliche Rücklagenentnahme möglich. Verkraftet werden könne insoweit auch das Ausbleiben staatlicher Zuschüsse, die für 2018 eingeplant gewesen seien. Beispielsweise werde dies bei der Hoferschließung Reslberg der Fall sein, wo die Restzuwendung von 350.000 Euro heuer nicht mehr im Rathaus eingehen werde. Der Kämmerer gewann diesem Umstand aber auch Positives ab: „Diese Einnahmen können wir dann im Haushalt 2019 gut gebrauchen“.
Der Kämmerer nannte auch noch einige Ausgaben, die von der Gemeindekasse regelmäßig zu leisten seien. So müssten monatlich 183.000 Euro Kreisumlage an den Landkreis überwiesen werden, 148.000 Euro für Lohnkosten sowie etwa 172.000 Euro für den sächlichen Verwaltungs- und Betriebsaufwand aufgebracht werden. Der Marktgemeinderat nahm den Stand der Mittelbewirtschaftung ohne Wortmeldungen zur Kenntnis.    
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