Haushaltsplan 2019 wird auch wieder gestaffelt aufgestellt
 
Triftern. Die seit Jahren übliche gestaffelte Aufstellung des Haushaltsplanes des Marktes wird es auch im Jahre 2019 geben. Der Marktgemeinderat sprach sich bei zwei Gegenstimmen für die Beibehaltung dieser Verfahrensweise aus und legte als Termin für den Erlass der Haushaltssatzung den 16. April fest.
Hermann Ertl und Josef Altmannshofer waren, wie auch schon in den Vorjahren, mit diesem Ablauf nicht einverstanden. Ihrer Meinung nach sollte der Etat, wie es eigentlich gesetzlich vorgegeben sei, bereits vor Beginn des neuen Haushaltsjahres verabschiedet werden. Bürgermeister Walter Czech meinte dazu, dass dies nur ein „Herumgestochere“ wäre, das nichts bringe.
Kämmerer Egon Harböck unterstrich bei seinen folgenden Ausführungen, dass sich die aufgeteilte Erarbeitung des Budgets im ersten Quartal des Haushaltsjahres bestens bewährt habe: „Erst wenn man weiß, wieviel man erwirtschaftet hat, sollte man sich Gedanken über neue Investitionen machen.“ Es bedeute dies, dass erst der Verwaltungshaushalt stehen müsse, um Maßnahmen aus der Projektliste <Orientierung 2002.plus>  in den Vermögenshaushalt einstellen zu können.
Den sich aus diesem Ablauf ergebenden Zeitplan trug Harböck danach vor. Neben den Vorberatungen von Verwaltungs- und Vermögenshaushalt in den Februar- und März-Sitzungen des Marktgemeinderates müsse parallel dazu vom Werkausschuss der Wirtschaftsplan der Gemeindewerke beraten und beschlossen werden.
Der vom Markt praktizierte Modus im vorerwähnten Zeitfenster habe auch den Vorteil, dass zu diesem Zeitpunkt die elementaren Zahlen, wie Schlüsselzuweisung, Einkommensteuerbeteiligung und Kreisumlage feststehen würden, so der Kämmerer. Dies trage zu einer Planungssicherheit im gemeindlichen Finanzgebaren bei.
Zu den vorgenannten drei Eckwerten des Etats konnte Egon Harböck nur im Einnahmebereich mit einer konkreten Zahl für 2019 aufwarten. So werde sich die Beteiligung des Marktes an der Einkommensteuer auf 2.854.000 Euro belaufen. Es wäre dies eine Mehrung von über 140.000 Euro gegenüber 2018.                                     -  er