Kirchenverwaltung Anzenkirchen: Rückschau beim Neubeginn
 
Anzenkirchen. Seit kurzem ist die im November neu gewählte Kirchenverwaltung im Amt. Die Vorstellung der vier neuen Mitglieder beim Sonntagsgottesdienst wurde auch mit einer Rückschau verbunden, die der bisherige Kirchenpfleger Dr. Rudolf Schwetlik auf seine 18-jährige Tätigkeit hielt.
In diesem Zeitraum sei für die Pfarrei viel bewegt worden, wobei immer viele Ehrenamtliche beteiligt gewesen seien. Dies kam bei dem Vortrag der langen Liste von durchgeführten Maßnahmen deutlich zum Ausdruck. Dr. Schwetlik rief hier u.a. in Erinnerung die Regelung und Erfassung der Grabnutzer auf dem damals noch kirchlichen Friedhof, die Begasung zum Erhalt der Holzelemente der Pfarrkirche, die Renovierung des Glocken-turms, die Neugestaltung des Kirchenvorplatzes und die Sanierung der Sakristei.
Erwähnung in der Replik fanden auch die Übergabe des Friedhofes an den Markt Triften, die Beseitigung von Hochwasserschäden sowie Betrieb und Unterhalt des Pfarrzentrums „Alte Schule“ und der Umbau der dort untergebrachten Bücherei. Dominanteste Aufgabe in seiner Amtszeit sei die   - für die Pfarrei schuldenfrei abgewickelte - Innenrenovierung der Pfarrkirche im Jahre 2014 gewesen. Von Dr. Schwetlik wurde hierbei die Gelegenheit wahrgenommen eine Dankadresse an die Diözese Passau zu richten für deren permanente Unterstützung baulicher Unternehmungen.
Spezieller Dank ging an die Mesnerinnen Martha Gross und Annemarie Lang und damit verbunden auch an Lore und Helmut Hasenberger, sowie an die Pfarrsekretärinnen in Triftern. Weggefährten mit Rat und Tat habe die Kirchenverwaltung immer von den Pfarrgemeinderäten, in Sonderheit von dem langjährigen Vorsitzenden Raimund Hochecker erhalten. Hervorgehoben wurde vom bisherigen Kirchenpfleger auch der Einsatz des Fördervereins mit seinen Vorsitzenden Edmund Langer und jetzt Dr. Edgar Wullinger für das Pfarrzentrum. Dadurch sei manches möglich geworden „weil der Verein seine schützende Hand darüber gehalten habe“. Hinzu komme auch der annerkennswerte Beitrag des Marktes Triftern. Ohne dessen Beteiligung gäbe es riesige Probleme bei den laufenden Kosten des Hauses.
Es sei erfreulich, dass in all den Jahren so vieles gelungen sei. Er, Dr. Schwetlik, wolle aber vorrangig herausstellen, dass all diese Maßnahmen nicht ohne die Hilfe und Unterstützung vieler Menschen, in Sonderheit der Pfarrangehörigen, machbar gewesen wären.
Mitverantwortung, so führte er weiter aus, hätten dabei auch die jeweiligen Mitglieder der Kirchenverwaltung übernommen. In der letzten Periode seien dies Sabine Huber, Alois Häuslbauer und Richard Stieglbauer gewesen, in den beiden vorausgegangenen Perioden Herbert Hofbauer, Gabi Schraml und Hans Eder. Nicht zuletzt ging ein Dank auch an die bisherigen örtlichen Seelsorger, namentlich an Dr. Waldemar Hadulla, der seit 2010 in der Pfarrei wirke.
Dieser dankte den scheidenden Mitgliedern der Kirchenverwaltung für ihren Einsatz zum Wohle der Pfarrei. Dem neuen Gremium mit Kirchenpfleger Reinhard Engelhardt, sowie Sabine Huber, Daniela Schmid-Bertl und Richard Seidler wünschte der Pfarrer, ebenso wie Dr. Rudolf Schwetlik, eine glückliche Hand bei den bevorstehenden Aufgaben.
                                                                                                                             - er
Bildtext:
Die Kirchenverwaltung der Pfarrei Anzenkirchen „alt“ und „neu“ zusammen mit Pfarrer Dr. Waldemar Hadulla (links). Ausgeschieden sind (von rechts) Dr. Rudolf Schwetlik (Kirchen-pfleger), Alois Häuslbauer und Richard Stieglbauer. Dem neuen Gremium gehören an (ab 4. von links) Kirchenpfleger Reinhard Engelhardt, Sabine Huber, Richard Seidler, sowie (nicht auf dem Bild) Daniela Schmid-Bertl.
Foto: red