Mobilfunk: „Weiße Flecken“ sollen verschwinden
 
Triftern. Sein Interesse an der Inanspruchnahme des staatlichen Mobilfunk-Förderprogrammes hat der Marktgemeinderat mit einem einstimmigen Beschluss bekundet. Ein dadurch machbarer Netzausbau soll einige „weiße Flecken“ im Gemeindegebiet, insbesondere im Raum Neukirchen, mit schlechtem oder gar keinem Mobilfunkempfang verschwinden lassen.
Von Fachdienstleiter Stephan Spöckmer erfuhr das Gremium in der Sitzung Details über die Anfang Dezember vergangenen Jahres erlassene Richtlinie des Freistaates, wonach dieser die Kommunen finanziell unterstützen wolle, den Ausbau ihres örtlichen Mobilfunknetzes eigenverantwortlich voranzutreiben. Bei der Umsetzung des Förderprogrammes würden die Gemeinden von einem eigens dafür installierten Mobilfunkzentrum in Regensburg unterstützt.
Mit diesem habe man bereits Kontakt aufgenommen und diesem auch ein – in der Sitzung nicht bekannt gegebenes - Schreiben von Marktrat Alfons Steiner über den schlechten Handynetz-Empfang im Bereich Neukirchen zur Kenntnis zugeleitet. Mittlerweile habe das
Mobilfunkzentrum, so Spöckmer weiter, dem Markt bereits signalisiert, dass eine Förderung möglich sei. Weil das Gemeindegebiet ein „Raum mit besonderem Handlungsbedarf“ sei, könne man sogar mit Erhöhung des üblichen Fördersatzes von 80 auf 90 Prozent rechnen. Für die Schließung der Versorgungslücken, die auch neue Funkmasten erfordern würden, gebe es eine Maximalförderung von 500.000 Euro. Bei einer interkommunalen Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden erhöhe sich diese um 50.000 Euro. 
Zunächst gehe der Markt dem Referenten zufolge noch keine Verpflichtungen ein. Mit der beschlussmäßigen Interessensbekundung werde lediglich dem Mobilfunkzentrum die Durchführung der Markterkundung erlaubt. Wenn das Ergebnis dieses Verfahrens vorliege werde über die weiteren Schritte im Marktgemeinderat beraten.
Angesprochen wurden auch noch die förderfähigen Kosten, worunter in erster Linie der Bau der notwendigen passiven Infrastruktur von Mobilmasten fallen würden. Dass sich mögliche Standorte in Privatbesitz befinden würden, sei „förderrechtlich kein Problem“, sagte Spöckmer.                                                                                             - er