10.002 Euro durch Crowdfunding-Aktion für den TSV Anzenkirchen
 
Anzenkirchen. Mehr als 2 ½ Jahre nach der Hochwasserkatastrophe, bei der auch das Sportheim des TSV stark beschädigt worden war, ist jetzt mit den Sanierungsarbeiten begonnen worden. Weil sich der Markt Triftern als Eigentümer des Gebäudes nur mit der üblichen 15%-Vereinsförderung an den mit rund 330.000 Euro geschätzten Kosten beteiligt, muss vom Sportverein eine kräftige Eigenleistung erbracht werden. Neben dem noch nicht feststehenden Zuschussbetrag des Freistaates Bayern enthält der Finanzierungsplan jetzt auch eine Zuwendung in Höhe von 10.002 Euro aus der Ende Oktober 2018 vom TSV gestarteten Crowdfunding-Aktion. Spenden von privater Seite und von Firmen hatten 8.335 Euro im Rahmen der auch durch einen Aufruf per Facebook geförderten Initiative erbracht. Dieser Betrag wurde dann von der VR-Bank Rottal-Inn um 20 % (1.667 Euro) erhöht. Der Leiter der Geschäftsstelle Triftern Manuel Hammerl (links) überreichte an der Baustelle den Scheck über 10.002 Euro an TSV-Vorsitzenden Werner Kursawe. Dieser zeigte sich über dieses Ergebnis erfreut und dankte den Spendern sowie auch der Bank für ihre Unterstützung. Wie er dabei darlegte, werde dieser Betrag speziell für das neue Dach des 1972 errichteten Sportheims benötigt. Die vom TSV beantragte Übernahme der veranschlagten Kosten von 53.000 Euro durch die Gemeinde sei vom Marktgemeinderat in der jüngsten Sitzung im nicht-öffentlichen Teil abgelehnt worden. Nach derzeitigem Stand werde sich die finanzielle Beteiligung des TSV, Kursawe zufolge, auf nahezu 60.000 Euro belaufen, die man aus den vorhandenen Rücklagen nicht aufbringen könne. Er hoffe insoweit auf weitere starke Unterstützung der Bevölkerung bei der Sportheim-Sanierung.
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Foto: Reiter