Freizeitanlage-Gebühren nicht mehr per Satzung
 
Triftern. Seit Inbetriebnahme der Freizeitanlage im Jahre 1985 gibt es für diese eine Gebührensatzung. Da für die Schwimmbadbenutzung von Beginn an bis dato kein Eintritt erhoben wird, ist in dieser ohnehin nur der Tarif für die Minigolfanlage geregelt. Dies hat der Kommunale Prüfungsverband in seinem Prüfungsbericht jedoch nicht für gut befunden. Dies deswegen, weil der Kiosk der Freizeitanlage verpachtet ist und die Pächterin auch den Verkauf der Minigolf- Eintrittskarten übernimmt. Geschäftsleiter Siegfried Schmied trug dazu in der Sitzung des Marktgemeinderates vor, dass dem Prüfungsverband zufolge, der Markt zwar Kassen- und Rechtsgeschäfte auf private Dritte übertragen könne, nicht aber die Veranlagung öffentlich-rechtlicher Benutzungsgebühren. Mit einstimmigem Beschluss wurde die Gebührensatzung aufgehoben. Fachdienstleiter Stephan Spöckmer hatte vorausgehend mitgeteilt, dass man entsprechend dem Prüfungsverband-Vorschlag mit Pächterin Petra Surner eine Regelung gefunden habe. Der Pachtvertrag sei um den Betrieb der Minigolfanlage ergänzt worden, wobei die durchschnittlich eingenommenen Minigolf-Eintritte auf die Pacht aufgeschlagen würden.
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