„Volles Haus“  in den zwei  Kindergärten
 
Triftern. Mit aktuell 53 Kindern hat der gemeindliche „Freifrau-Fleissner-von Wostrowitz-Kindergarten“ in Anzenkirchen die höchste Belegungszahl seit seiner Inbetriebnahme im
Jahre 1996. Auch die in der Trägerschaft der Kath. Pfarrkirchenstiftung Triftern stehende Kindertagesstätte „St.Stephan“ hat mit derzeit 124 Kindern ein „volles Haus“.
Dem Schul- und Kindergartenausschuss wurde die Platzsituation in 2011/12 in den beiden Kindergärten in der Sitzung zur Kenntnis gegeben. Über die Top-Auslastung beider Einrichtungen, vorderhand natürlich über die Rekordzahl im zweigruppigen Anzenkirchner Kindergarten zeigte sich 1.Bürgermeister Walter Czech recht erfreut. Die 50-er Schwelle sei dort bislang noch nie überschritten worden, im Durchschnitt wären es in den bis dato 16 Betriebsjahren 44 Kinder gewesen.
Rathaus-Fachdienstleiter Stephan Spöckmer gab zu der Belegung in Anzenkirchen und der damit verbundenen Auswirkungen auf den Personal-Anstellungsschlüssel ergänzende Ausführungen. Durch den notwendigen Stundenausgleich sei der gegenwärtige Schlüssel
(10,25) in Bezug auf die Vorgaben des Bayerischen Kinderbildungs- und betreuungs-gesetzes (10,00) relativ nahe an der Fördergrenze. Gegebenenfalls müssten bei den täglich 276 Buchungsstunden die Arbeitszeiten des Personals angepasst werden.
Über die Platzsituation in der Kindertagesstätte „St.Stephan“ informierte deren Leiterin Brigitte Wimmer das Gremium. Sie wies darauf hin, dass sich die aktuelle Zahl von 124 Kindern im Januar auf 133 erhöhen werde. Die täglich 753 Buchungsstunden (bei einem Anstellungsschlüssel von 10,61) würden dann auf 840 (10,93)ansteigen.
Wimmer sprach auch die Lage in der im vergangenen Jahr eröffneten Kinderkrippe an. Von den zwölf Plätzen sei keiner frei. Die sechzehn angemeldete Kinder (im Alter von 1 ½ bis 3 Jahren) würden sich diese im täglichen Turnus teilen. Neben den vier Vormittagsgruppen mit insgesamt 98 Kindern bestehe ein Zusatzangebot am Nachmittag, das einmal wöchentlich von 18 Kindern genutzt werde. Außerdem würden der Kindergartenleiterin zufolge 23 Kinder der Lenberger-Grundschule (Klassen 1-4) nachmittags bis 16.30 Uhr betreut.
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