Alkohol- und Glasflaschenverbot in der Doppelsporthalle
 
Triftern. Für die im September 2010 in Betrieb gegangene neue Doppelsporthalle der Lenberger-Volksschule soll ein generelles Verbot für alkoholische Getränke und für Glasflaschen in die Benutzungsordnung aufgenommen werden. Bei Turnieren und Veranstaltungen soll es jedoch Ausnahmen geben können.
Diese Empfehlung gab der Schul- und Kindergartenausschuss an den Marktgemeinderat,
der hierüber endgültig entscheidet. Auslöser für die Einführung dieser Verbotsregelung seien 1.Bürgermeister Walter Czech zufolge entsprechende Vorkommnisse in den vergangenen Monaten gewesen, hier vor allem zerbrochene Getränkeflaschen im Umkleidebereich. Ein dringendes Anliegen sei ihm auch, dass in der Sporthalle während des normalen Übungsbetriebes Alkohol ein Fremdwort sein müsse. Im Gremium war man gleicher Auffassung, mit der Folge, dass man sich für die Aufnahme des Alkoholverbotes in die Benutzungsordnung aussprach. Bei  einzelnen, größeren  Ereignissen sollten jedoch Ausnahmeregelungen möglich sein, die von der Verwaltung erteilt werden könnten.
 
Der Bürgermeister sprach auch noch andere Problemzonen an, wie verschiedentlich nicht abgesperrte Zugangstüren sowie die Überziehung der zugeteilten Nutzungszeiten. Er appellierte hier an die Vereine um eine ordnungsgemäße Benutzung der Doppelsporthalle bemüht zu sein.
Diese war noch in zwei weiteren Punkten Thema der Tagesordnung. Auf Anregung  von Marktgemeinderat Dr. Rolf Buckert soll ein Netzverstärker eingebaut werden, der einen einwandfreien Handyempfang innerhalb des Gebäudes gewährleisten solle. Das „Ja“ zur
Installation des sogenannten Repeater-Systems bedarf aber erst noch der technischen Machbarkeit. Wie Bürgermeister Walter Czech dazu ausführte, habe man bisher noch kein Verstärkergerät gefunden, der für alle Netzbetreiber gleichermaßen funktionsfähig sei.
 
Diskutiert wurde auch noch das Vorbringen aus Vereinskreisen, die Bewegungsmelder in den Umkleidekabinen auszutauschen, weil sich diese nach deren Meinung zu spät einschalten würden. Im Ausschuss wurde dies nicht so gesehen, mit der Konsequenz, dass es bei der derzeitigen Installation verbleibt.
                                                                                                  -       er