Noch kein Winterdiensteinsatz für den Bauhof
 
Triftern Sechs Fahrzeuge stehen im gemeindlichen Bauhof für den ersten Winterdienst-Einsatz bereit, der aber bislang auf sich warten lässt. Einen Start um Mitte Dezember hat es zuletzt im Jahre 2009 gegeben.
1. Bürgermeister Walter Czech hätte nichts dagegen, wenn die Periode 2011/12 wieder einigermaßen moderat verliefe. Enorme Einsatzzeiten und Engpässe beim Streusalz wie im zurückliegenden Winter sollten so schnell keine Neuauflage erfahren. Auch der Gemeindekasse würde es gut tun, wenn nur ein  „normaler“ Winter mit Kosten von etwa 110.000 Euro anstelle  von 160.000 Euro, wie beispielsweise der Extremwinter 2005/06, ablaufen würde, hofft der Rathauschef.
Wie auch immer: für ein kurzfristiges Ausrücken zum Räumen und Streuen der 125 Kilometer Gemeindestraßen ist man im Bauhof jederzeit gerüstet. Sechs Fahrzeuge, je zwei Unimogs und Kleinfahrzeuge, ein LKW und ein Lader, umfasst der Fuhrpark des Marktes.
Vorarbeiter Josef Wallner wird wieder den LKW durch die Gemeindeteile Wiesing und Lengsham sowie durch den Außenbereich von Anzenkirchen steuern. Die Einsatzgebiete der beiden Unimogs teilen sich Mario Obermaier und Andreas Häuslbauer. Letzterer wird wie bisher in den Ortsbereichen von Triftern, Berndlberg, Neukirchen und Anzenkirchen unterwegs sein. Mario Obermeier ist für die Gemeindeteile Voglarn und Neukirchen (Außenbereich) sowie das Gebiet Staudenhäusl und Kellberg zuständig.
Überwiegend öffentliche Flächen im Ort Triftern sind Sache von Josef Graml , Siegfried Waschlinger und Josef Brandmeier. Der Weckruf (ab 3.15 Uhr) obliegt Siegfried Waschlinger und Anton Steinleitner. Zusammen mit Winfried Lang, Franz Zauner und Martin Wallner kümmern sie sich um Gehwege und Brückenübergänge in verschiedenen Orten.
 
Bauhofleiter Peter Aigner hat auch für die bevorstehende Einsatzperiode wieder einen Organisationsplan zurechtgeschneidert, der gemeindeweit fünf Einsatzgebiete mit über 145 Streckenabschnitten beinhaltet. Diese sind wiederum in vier Dringlichkeitsstufen unterteilt. Als Nachweis für eventuelle Haftungsfälle werden dreimal täglich Wetterwerte
(Temperatur und Niederschlag) vom Bauhofpersonal aufgezeichnet.
Bereits in den Sommermonaten wurden über 600 Tonnen Streusalz und 100 Tonnen Splitt im Bauhof eingelagert. Neuerlich werde, Aigner zufolge, großer Wert darauf gelegt, dass trotz des vermehrten Einsatzes von Streusalz ein umweltfreundlicher Winterdienst vollzogen wird. Splitt werde nur auf Kiesstraßen und vereinzelt noch auf Pflasterstraßen verwendet.
Ein besonderes Anliegen ist dem Bauhofleiter noch die freie Fahrt für die Einsatzfahrzeuge. Damit diese auch gewährleistet ist, sollten PKW’s, innerorts, insbesondere bei Engstellen, nicht am Straßenrand geparkt werden.
                                                                                                                -er