Diskussionsfreudige Besucher bei den Bürgerversammlungen
 
Triftern. Jeweils rund vierzig Besucher kamen zu den drei Bürgerversammlungen in Triftern, Neukirchen und Anzenkirchen. Diesen stand 1. Bürgermeister Walter Czech im
Anschluss an seinen Rechenschaftsbericht 2011 Rede und Antwort.
Am diskutierfreudigsten waren die Anwesenden im Gasthaus Sendl in Neukirchen. Wegen dem vom Marktgemeinderat beschlossenen Ausbau des Breitbandnetzes für den Bereich Neukirchen gab es mehrere Fragen. Johann Edmaier wollte hier wissen, ob dann auch beispielsweise der Ort Willing eine schnelle Internetverbindung erhalte. Der Bürgermeister konnte hier keine konkreten Hoffnungen machen. Man werde auch durch diese Maßnahme die am äußersten Rand des Gemeindegebietes liegenden Weiler wohl nicht optimal versorgen können.
Weiters meldeten sich u.a. zu Wort Markus Haslbeck, wegen der Funklöcher im Handynetz im Raum Neukirchen, Christian Harböck zum Biberproblem im Geretshamer Bach und Franz Lindlbauer wegen des Zustandes der Gemeindestraße in Unterpaikertsham. Der Bürgermeister versprach hier, soweit gemeindlicherseits möglich, Abhilfe zu schaffen. Zu einem Beitrag von Willi Edmaier, ob die Trennung von Markt und Gemeindewerke Triftern nicht eine Schönfärberei sei, erklärte er, dass sich die seit 2004
bestehende Eigenbetriebslösung für Wasser und Abwasser bestens bewährt habe und für klare Transparenz in der Haushaltswirtschaft sorge.
Bei der Versammlung in Triftern stand die Anfrage von Walter Kleiner wegen des Funkmastes Winöd. Im Hinblick auf die zwischenzeitlich im Marktgemeinderat behandelte Angelegenheit fielen die Antworten von Bürgermeister Czech in komprimierte Form aus.
Kleiner regte auch an, dass Tagesordnungspunkte und Protokolle von Sitzungen des Marktgemeinderates auf der gemeindlichen Homepage hinterlegt werden sollten. Czech
schloss die Realisierung dieses Vorschlages nicht aus.
                                                                                               - er